7 Antworten zur Elektromobilität

Übersicht

  1. Welche Vorteile bieten Elektroautos?
  2. Welche Unternehmen haben bereits Elektrofahrzeuge in der Flotte?
  3. Wie sieht die Zukunft der Akkus in Elektroautos aus?
  4. Wie finde ich eine Ladestation in meiner Nähe?
  5. Wie lade ich mein Elektroauto richtig?
  6. Funktioniert mein Elektroauto auch im Winter?
  7. Welche Förderungen gibt es für Elektroautos?

1. Welche Vorteile bieten Elektroautos?

Es gibt viele Argumente, die für ein Elektroauto sprechen. Denn es ist emissionsfrei und kostengünstig in der Unterhaltung. Außerdem macht es viel Spaß beim Fahren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Fahrverbote für Elektrofahrzeuge nicht gelten. Auf der Ausgabenseite fallen vor allem die niedrigen Wartungskosten und die geringen Energiekosten ins Gewicht. Zusätzlich dazu gewähren viele Versicherungen Nachlässe bei ihren Tarifen. Außerdem sind Elektroautos mit dem Tag ihrer Zulassung für die folgenden 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Ein weiterer Vorteil sind die geringen Fahrgeräusche. Ein Punkt, der auch den Anwohnern zugutekommt. Alle Garagen- und Ladesäuleneigentümer profitieren zudem von der Unabhängigkeit durch eigene Infrastruktur. Sie können ihr Elektroauto jederzeit laden – und das sogar mit selbst erzeugtem Strom.

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Tipp

Machen Sie eine Probefahrt. Die Vorteile von Elektroautos kann man sehr ausführlich beschreiben, aber nichts geht über das eigene Erlebnis, in einem Elektroauto zu sitzen.

2. Welche Unternehmen haben bereits Elektrofahrzeuge in der Flotte?

Viele Unternehmen in Sachsen haben bereits Elektrofahrzeuge in ihrer Flotte oder ermöglichen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Elektroautos. Wir sind mit unserem umschalten.de-Team immer auf der Suche nach spannenden Geschichten und konnten bereits einige Unternehmen hier in unserem Blog portraitieren.

Dazu zählt zum Beispiel das Universitätsklinikum Dresden. Im Dezember vergangenen Jahres wurden sechs öffentliche Ladepunkte eröffnet und vier neue E-Autos zugelassen. Die Mobilitätsoffensive ist zudem Teil der Umweltinitiative „Carus Green“.

Acht Elektrofahrzeuge sind auch bei der 1st Mould GmbH in Pirna im Einsatz, vor allem aus Gründen der Nachhaltigkeit. “Bei 1st Mould wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen, vorausschauend denken und den Absprung wagen“, beschreibt Geschäftsführer Max Stauß die Intention des Unternehmens.

Auch die Dürrröhrsdorfer Fleisch- und Wurstwaren GmbH hat zwei Elektroautos einem ausgiebigen Test unterzogen und für gut befunden. Für die Transporter, die die Produkte gekühlt an Kunden ausliefern, ist die Technologie jedoch noch nicht geeignet. Im Unternehmen will man die Entwicklungen weiter beobachten und ist sich sicher, dass “wir in 10 Jahren wesentlich mehr dieser Fahrzeuge auf unseren Straßen” sehen werden.


Tipp

Von Erfahrungen anderer Unternehmen lässt sich am besten lernen, für welche Einsatzzwecke Elektrofahrzeuge schon heute die bessere Alternative in Fuhrparks sind. Haben Sie bereits Erfahrungen mit Elektromobilität gesammelt und wollen unseren Lesern davon berichten? Dann schreiben sie an frag@umschalten.de.

3. Wie sieht die Zukunft der Akkus in Elektroautos aus?

Aktuelle Elektrofahrzeuge beziehen ihre Energie aus Lithium-Ionen-Batterien. Diese verfügen über einen flüssigen Elektrolyten, sozusagen über einen flüssigen Kern. Eine Alternative dazu ist die Festkörperbatterie, die ohne flüssige Bestandteile auskommt. Sie ist unempfindlich gegenüber Hitze, sicherer, zuverlässiger und langlebiger.

Jedoch sind die Ladezeiten deutlich länger als bei herkömmlichen Akkus. Forscher am Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9) wollen das ändern. Sie haben eine Festkörperbatterie entwickelt, die in weniger als einer Stunde voll aufgeladen werden kann.

„Da sie sich im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Akkus bei Beschädigung auch nicht übermäßig erhitzen oder sogar explodieren, wären sie auch für Smartphones und andere mobile Computer eine sichere Alternative“, erklärt Institutsleiter Prof. Rüdiger Eichel die Einsatzmöglichkeiten einer Festkörperbatterie. Auch für die Verwendung in Elektroautos eignen sich derartige Akkus. Dank hoher Leistungsdichte wären sie nicht nur leichter, sondern auch kleiner als Lithium-Ionen-Batterien. Marktreif ist die Festkörperbatterie zwar noch nicht, aber für Elektroautos der übernächsten Generation stellt sie eine realistische Alternative dar.

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Tipp

Festkörperbatterien sind zwar noch nicht so leistungsfähig wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien, aber die Entwicklung schreitet stetig voran. Daher werden wir schon in naher Zukunft Anwendungen für E-Mobilität und Smart-Home sehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

4. Wie finde ich eine Ladestation in meiner Nähe?

Um Ladesäulen in der näheren Umgebung zu finden oder eine längere Tour im Voraus zu planen, gibt es viele Möglichkeiten. Fahrzeughersteller, Ladesäulenbetreiber und Informationsportale haben meist eigene Apps und Websites im Angebot. Das Portal Going Electric bietet sogar einen speziellen Routenplaner für Elektroautos. Je nachdem welches Auto man fährt und welchen Stecker man nutzt, wird automatisch die optimale Wegstrecke berechnet.

Eine komfortable Möglichkeit erhalten Sie mit der App E-Charging. DREWAG und ENSO und weitere Partner haben sich deutschlandweit für dieses Angebot zusammengeschlossen. Die App bietet Ihnen dabei nicht nur einen Überblick über die Ladesäuleninfrastruktur, sondern ermöglicht Ihnen gleichzeitig eine einfache Bezahlung, zum Beispiel über Ihre Mobilfunkrechnung.


Tipp

Testen Sie bereits zu Hause einige Portale und richten Sie sich einen Account ein, damit Sie entspannt unterwegs den Weg zur nächsten Ladesäule finden.

5. Wie lade ich mein Elektroauto richtig?

Wenn Sie Ihr Elektroauto unterwegs fern vom eigenen Ladepunkt aufladen möchten, steht Ihnen eine wachsende Anzahl an öffentlich zugänglichen Ladesäulen zur Verfügung. Dabei ist das jedoch noch nicht ganz so einfach, wie “an die Tankstelle fahren und bezahlen“. Neben verschiedenen Steckertypen gibt es auch unterschiedliche Bezahlsysteme. Das Aufladen eines Elektroautos an einer Ladesäule funktioniert dann hingegen im Prinzip wie an einer Selbstbedienungstankstelle. Bezahlvariante auswählen, Ticket einlösen oder an der Ladesäule registrieren, Elektroauto aufladen, fertig. Bis sich bestimmte Standards für Lade- und Abrechnungssysteme durchgesetzt haben, wird es wohl noch ein wenig dauern. Mit dem Elektroauto unterwegs zu sein, geht aber auch heute schon unkompliziert und komfortabel.

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Tipp

Die Bedienung einer Ladesäule ist in der Regel einfach und intuitiv. Informieren Sie sich vor der ersten Fahrt über die angebotenen Abrechnungssysteme und die infrage kommenden Ladesäulen.

6. Funktioniert mein Elektroauto auch im Winter?

Ja, natürlich, es funktioniert! Denn die Kinderkrankheiten von früher kennen aktuelle Elektrofahrzeugmodelle nicht mehr. Zwar müssen Fahrer eines E-Autos im Winter ein wenig umdenken und die Themen Wärme und Reichweite im Blick behalten. Aber warm anziehen und am besten das Elektroauto stehen lassen, müssen Sie in keinem Fall!

Ein Elektroauto bezieht auch die Energie für die Heizung in der Regel aus seinem Akku. Das kann, je nach Modell, zu einer Reduzierung der Reichweite um ein Drittel führen. Bereits der Einsatz von Lenkrad- und Sitzheizung spart Energie. Einige Hersteller setzen zudem auf eine Kombination mit einer Wärmepumpe. Dadurch lässt sich die Reichweite um bis zu 30 % erhöhen und die Nachteile durch Kälte im Winter werden nahezu ausgeglichen.

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Tipp

Heizen Sie Ihr Elektroauto vor, noch während es am Ladekabel hängt. Dadurch kommt die Energie hierfür aus dem Netz und sie schonen den Akku. Nicht zuletzt ist es angenehm warm, wie mit einer Standheizung.

7. Welche Förderungen gibt es für Elektroautos?

Gefördert werden zwei Seiten: Das Elektrofahrzeug an sich und die Ladeinfrastruktur. Den sogenannten Umweltbonus gibt es für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs. Das Förderprogramm wurde von der Bundesregierung gemeinsam mit der Fahrzeugindustrie aufgelegt. Beide bezuschussen zu gleichen Teilen den Neukauf eines Elektrofahrzeugs. Insgesamt 4.000 Euro Umweltbonus gibt es dabei für ein reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug. Plug-In-Hybride mit weniger als 50 g CO2-Emission pro km erhalten einen Bonus in Höhe von 3.000 Euro.

Für die Ladeinfrastruktur gibt es zum einen ein Förderprogramm des Bundes für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in Höhe von 300 Millionen Euro bis 2020. Zum anderen fördert auch das Land Sachsen. Dieses Programm ist allerdings an die gleichzeitige Installation eines Stromspeichers gekoppelt. Der mögliche Zuschuss beträgt 400 Euro pro Ladepunkt AC bzw. 1.500 Euro pro Ladepunkt DC.

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Tipp

Informieren Sie sich rechtzeitig über eine mögliche Förderung und lassen Sie sich am besten beraten, welche Förderungen in Frage kommen. Wir unterstützen Sie gern!

 

Elektrofahrzeuge sind ein Thema mit immer größer werdender Relevanz. Gerade für Unternehmen ist es ein spannendes Zukunftsfeld. Als Fachportal für Elektromobilität beschäftigen wir uns täglich mit Weiterentwicklungen, neuen Technologien und Chancen für den Mittelstand. Daher wollen wir Ihnen die Antworten in unserem Blog geben, die Sie für Ihre Urteilsfindung benötigen. Und wenn Sie eine ganz andere Frage zur Elektromobilität haben, die wir in unserem Blog noch nicht beantwortet haben, dann schreiben Sie uns!

 

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