Ladekarten Vergleich: Die Beste fürs E-Auto!

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Lesedauer: 14 Minuten

Überblick verloren? Viele Anbieter stellen Tarife an der Stromtankstelle bereit. Wir erklären im Ladekarten Vergleich, welche App oder Ladekarte die beste für Sie ist!

Inhaltsverzeichnis

Der Ladekarten Vergleich: Diese Anbieter gibt es! (Stand August 2022)

 

Anbieter AC-Ladestation DC-Ladestation Ionity Grundgebühr Blockiergebühr Anmerkung
ADAC
0,42 Euro / kWh (0,38 Euro / kWh bei EnBW)
0,52 Euro / kWh (0,48 Euro / kWh bei EnBW)
0,79 Euro / kWh
0 Euro
Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)
-
Elli Drive Free
0,55 Euro / kWh
0,76 Euro / kWh
0,79 Euro / kWh
0 Euro
Ab 90 (DC) bzw. 180 (AC) Minuten Standzeit 0,05 (DC) bzw. 0,15 (AC) Euro/Min.
-
Elli Drive City
0,39 Euro / kWh
0,49 Euro / kWh
0,79 Euro / kWh
5,99 Euro pro Monat
Ab 90 (DC) bzw. 180 (AC) Minuten Standzeit 0,05 (DC) bzw. 0,15 (AC) Euro/Min.
-
Elli Drive Highway
0,37 Euro / kWh
0,47 Euro / kWh
0,35 Euro / kWh
12,99 Euro pro Monat
Ab 90 (DC) bzw. 180 (AC) Minuten Standzeit 0,05 (DC) bzw. 0,15 (AC) Euro/Min.
Für Ionity Vielnutzer
elvah Tarife
0,54 Euro / kWh
0,69 Euro / kWh
-
5 Euro bis 100 Euro pro Monat
Keine
Tarife S, M und L mit Flatrate bis zu 180 kWh pro Monat.
EnBW Standard-Tarif
0,45 Euro / kWh
0,55 Euro / kWh
0,79 Euro / kWh
0 Euro
Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)
-
EnBW Vellader-Tarif
0,39 Euro / kWh (0,36 Euro / kWh bei EnBW)
0,49 Euro / kWh (0,46 Euro / kWh bei EnBW)
0,79 Euro / kWh
5,99 Euro pro Monat
Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)
Lohnt sich bereits ab 70 kWh im Monat
EnBW Vorteils-Tarif
0,42 Euro / kWh (0,38 Euro / kWh bei EnBW)
0,52 Euro / kWh (0,48 Euro / kWh bei EnBW)
0,79 Euro / kWh
0 Euro
Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)
Nur für private EnBW-KundInnen
E.ON Drive easy
0,44 Euro / kWh (0,39 Euro / kWh bei E.ON)
0,60 Euro / kWh (0,49 Euro / kWh bei E.ON)
0,79 Euro / kWh
4,95 Euro pro Monat
Keine
-
EWE Go Mobility Card
0,49 Euro / kWh (0,42 Euro / kWh bei EWE Go)
0,52 Euro / kWh (0,59 Euro / kWh bei EWE Go)
0,79 Euro / kWh
0 Euro
Keine
-
Fastned
-
0,69 Euro / kWh
-
0 Euro
Keine
Eigenes Ladenetz, Fokus auf Niederland, Belgien und Deutschland
Fastned GoldMember
-
0,45 Euro / kWh
-
11,99 pro Monat
Keine
Eigenes Ladenetz, Fokus auf Niederland, Belgien und Deutschland
GP Joule CONNECT
0,45-0,55 Euro / kWh (0,39 Euro / kWh bei CONNECT Community)
0,60-0,80 Euro / kWh (0,48 Euro / kWh bei EnBW)
0,79 Euro / kWh
0 Euro
Keine
Preise Variabel, App notwendig.
Maingau
0,49 Euro / kWh
0,59 Euro / kWh
0,75 Euro / kWh
0 Euro
Ab 4 (AC) bzw. 1 (DC) Std. Standzeit 0,10 Euro/Min.
-
Maingau Energiekunden-tarif
0,39 Euro / kWh
0,49 Euro / kWh
0,75 Euro / kWh
0 Euro
Ab 4 (AC) bzw. 1 (DC) Std. Standzeit 0,10 Euro/Min.
-
Plugsurfing
0,49 Euro / kWh
0,69 Euro / kWh
1,09 Euro / kWh
0 Euro
Keine
-
SachsenEnergie
0,59 Euro / kWh (0,37 Euro / kWh bei SachsenEnergie)
0,59 Euro / kWh (0,37 Euro / kWh bei SachsenEnergie)
0,79 Euro / kWh
6,90 Euro pro Ladekarte/Ladechip pro Monat
Keine
Ein Preis für Normal- und Schnellladen
Zum Angebot
Shell Recharge / NewMotion
0,46 Euro / kWh (Variable Preise bei Shell Recharge)
0,64 Euro / kWh (0,59 Euro / kWh bei Shell Recharge)
0,81 Euro / kWh
0 Euro
Keine
Transaktionsgebühr von 0,35 Euro pro Ladevorgang, maximal 7 Euro pro Monat.

AC-Ladestationen: 0,42 Euro / kWh (0,38 Euro / kWh bei EnBW)

DC-Ladestationen: 0,52 Euro / kWh (0,48 Euro / kWh bei EnBW)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)

AC-Ladestationen: 0,55 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,76 Euro / kWh

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Ab 90 (DC) bzw. 180 (AC) Minuten Standzeit 0,05 (DC) bzw. 0,15 (AC) Euro/Min.

AC-Ladestationen: 0,39 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,49 Euro / kWh

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 5,99 Euro pro Monat

Blockiergebühr: Ab 90 (DC) bzw. 180 (AC) Minuten Standzeit 0,05 (DC) bzw. 0,15 (AC) Euro/Min.

AC-Ladestationen: 0,37 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,47 Euro / kWh

Ionity: 0,35 Euro / kWh

Grundgebühr: 12,99 Euro pro Monat

Anmerkung: Für Ionity Vielnutzer

Blockiergebühr: Ab 90 (DC) bzw. 180 (AC) Minuten Standzeit 0,05 (DC) bzw. 0,15 (AC) Euro/Min.

AC-Ladestationen: 0,54 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,69 Euro / kWh

Ionity:

Grundgebühr: 5 Euro bis 100 Euro pro Monat

Blockiergebühr: Keine

Anmerkung: Tarife S, M und L mit Flatrate bis zu 180 kWh pro Monat.

AC-Ladestationen: 0,45 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,55 Euro / kWh

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)

AC-Ladestationen: 0,39 Euro / kWh (0,36 Euro / kWh bei EnBW)

DC-Ladestationen: 0,49 Euro / kWh (0,46 Euro / kWh bei EnBW)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 5,99 Euro pro Monat

Anmerkung: Lohnt sich bereits ab 70 kWh im Monat

Blockiergebühr: Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)

AC-Ladestationen: 0,42 Euro / kWh (0,38 Euro / kWh bei EnBW)

DC-Ladestationen: 0,52 Euro / kWh (0,48 Euro / kWh bei EnBW)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Anmerkung: Nur für private EnBW-KundInnen

Blockiergebühr: Ab 4 Std. Standzeit 0,10 Euro/Min. (max. 12 Euro)

AC-Ladestationen: 0,44 Euro / kWh (0,39 Euro / kWh bei E.ON)

DC-Ladestationen: 0,60 Euro / kWh (0,49 Euro / kWh bei E.ON)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 4,95 Euro pro Monat

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen: 0,49 Euro / kWh (0,42 Euro / kWh bei EWE Go)

DC-Ladestationen: 0,52 Euro / kWh (0,59 Euro / kWh bei EWE Go)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen:

DC-Ladestationen: 0,69 Euro / kWh

Ionity:

Grundgebühr: 0 Euro

Anmerkung: Eigenes Ladenetz, Fokus auf Niederland, Belgien und Deutschland

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen:

DC-Ladestationen: 0,45 Euro / kWh

Ionity:

Grundgebühr: 11,99 pro Monat

Anmerkung: Eigenes Ladenetz, Fokus auf Niederland, Belgien und Deutschland

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen: 0,45-0,55 Euro / kWh (0,39 Euro / kWh bei CONNECT Community)

DC-Ladestationen: 0,60-0,80 Euro / kWh (0,48 Euro / kWh bei EnBW)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Anmerkung: Preise Variabel, App notwendig.

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen: 0,49 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,59 Euro / kWh

Ionity: 0,75 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Ab 4 (AC) bzw. 1 (DC) Std. Standzeit 0,10 Euro/Min.

AC-Ladestationen: 0,39 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,49 Euro / kWh

Ionity: 0,75 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Ab 4 (AC) bzw. 1 (DC) Std. Standzeit 0,10 Euro/Min.

 

AC-Ladestationen: 0,49 Euro / kWh

DC-Ladestationen: 0,69 Euro / kWh

Ionity: 1,09 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen: 0,59 Euro / kWh (0,37 Euro / kWh bei SachsenEnergie)

DC-Ladestationen: 0,59 Euro / kWh (0,37 Euro / kWh bei SachsenEnergie)

Ionity: 0,79 Euro / kWh

Grundgebühr: 6,90 Euro pro Ladekarte/Ladechip pro Monat

Anmerkung: Ein Preis für Normal- und Schnellladen

Blockiergebühr: Keine

AC-Ladestationen: 0,46 Euro / kWh (Variable Preise bei Shell Recharge)

DC-Ladestationen: 0,64 Euro / kWh (0,59 Euro / kWh bei Shell Recharge)

Ionity: 0,81 Euro / kWh

Grundgebühr: 0 Euro

Anmerkung: Transaktionsgebühr von 0,35 Euro pro Ladevorgang, maximal 7 Euro pro Monat.

Blockiergebühr: Keine

Überblick: Ladekarten sind eigentlich ganz einfach!

Der Horror aller E-Auto-KäuferInnen? Teuer an der Ladesäule „tanken“, weil sie keine passende Ladekarte zur Hand haben! Immer mehr Anbieter strömen auf den Markt, vom ADAC über Energiekonzerne, vom regionalen Stromanbieter bis zum Automobilhersteller – alle wollen vom Wachstumsmarkt E-Mobilität profitieren. Währenddessen es an vielen Supermärkten oder Möbelhäusern noch möglich ist, das E-Auto kostenfrei zu laden, sind in den Innenstädten und auf den Autobahnen die allermeisten Ladesäulen per Ladekarte oder App freischaltbar. Wir haben uns im Ladekarten Vergleich angeschaut, wie das überhaupt funktioniert, welche Systeme gut sind und wie Sie Ihren Lade-Alltag angenehmer gestalten.

Wie funktioniert eine Ladekarte?

Auch wenn es viele Ladekarten auf dem Markt gibt, am Ende funktionieren sie alle gleich. Mittels RFID werden zwischen der Ladekarte und der Ladesäule Informationen ausgetauscht, die AnwenderInnen authentifizieren. Die Ladestation prüft jetzt, ob es eine gültige Vereinbarung zwischen dem Ladesäulenbetreiber und dem Provider der Ladekarte gibt. Studien zum Ladeverhalten zufolge nutzen 83 Prozent der E-AutofahrerInnen Ladekarten. Besonders bei GewerbekundInnen sind die Karten beliebt: Wenn die KollegInnen mit den firmeneigenen E-Autos unterwegs sind, können so Ladevorgänge zentral überblickt und verbucht werden, ganz ohne firmeneigene Kreditkarte und ähnlich der bekannten Tankkarte bei fossilen Kraftstoffen. Ein Ladekarten Vergleich klingt also naheliegend.

 
Immer häufiger nutzen E-Auto-FahrerInnen auch ihr Smartphone zur Abrechnung. Eine Webapplikation wie beispielsweise „m8mit“, dient dann als Ladekarten-Ersatz. Der Ladepunkt wird dabei direkt am Handy ausgewählt, der Datenaustausch funktioniert, ohne auszusteigen. Die in der App hinterlegten Zahlungsdaten werden belastet, der Vorgangsbeleg wird direkt auf dem Smartphone-Display angezeigt. Neben dem Lastschriftverfahren sind auch bequeme Zahlungsdienstleister wie Paypal mittlerweile verfügbar, um den Ladevorgang zu bezahlen. Der große Vorteil: Das lästige Kramen nach der richtigen Ladekarte können Sie sich sparen. Durch die Ladesäulenverordnung (LSV), den regulatorischen Rahmen rund um öffentliche Ladesäulen, sind Betreiber dazu verpflichtet, eine Ad-hoc Lösung an der Ladesäule anzubieten. Sprich: Es ist kein Vertrag vorab notwendig. Mit einem Smartphone können E-Mobilisten den Ladevorgang in der Regel starten.

Roaming: Der neue Standard

Wenn Sie häufiger im gesamten Bundesgebiet unterwegs sind oder eine längere Reise durch Deutschland oder Europa planen, kommen Sie an einem der sogenannten Roaming-Anbieter nicht vorbei. Auch im Ladekarten Vergleich bieten die meisten Anbieter Roaming an. Der große Vorteil: Mit nur einer Karte oder einer App kann an den meisten Ladepunkten in Deutschland geladen werden. Wenn Sie also DresdnerIn sind, aber in Düsseldorf Ihr Auto laden wollen, müssen Sie nicht erst Kunde/-in der Stadtwerke Düsseldorf werden. Roaming Anbieter ermöglichen ihren KundInnen Verträge für den Ladestrom zu festen Konditionen an, egal an welcher teilnehmenden Ladesäule. Davon ausgenommen sind oftmals nur einzelne Hochpreisbetreiber wie beispielsweise Ionity.

 

Je nach Preismodell des Roaming-Anbieters kann das aber ein Kostenvor- oder -nachteil sein. So können ADAC-Mitglieder beispielsweise bereits ab 0,38 Euro / kWh besonders günstig an Normalladepunkten (AC) laden, bei anderen Anbietern kann der Preis aber schon einmal bis auf 1,09 Euro / kWh für Schnellladepunkte (DC) steigen. Dafür sparen Sie sich den Tarifvergleich und kommen auch nicht auf die Idee, die einzelnen Ladesäulen nach der Günstigsten abzufahren.

 

Trotzdem: Die Flexibilität der Roaming-Anbieter setzt sich durch. Auch regionale Energiedienstleister bieten inzwischen über Mobilitätsverbünde oder andere Kooperationen die Möglichkeit, auch außerhalb der eigenen Region laden zu können.

Stadtwerke: Die regionalen Preisleistungs-Sieger

Stadtwerke von AllgäuStrom bis zu den Wuppertaler Stadtwerken, aber auch Gemeinden, sind in ihren Regionen oft wichtige Ladesäulen-Betreiber. Die Anzahl der eigenen Ladepunkte reicht daher von weniger als 10 bei kleineren Gemeinden bis einigen Hundert Ladesäulen von den Stadtwerken der Metropolen. Da die meisten E-Auto-FahrerInnen mit einem Elektro Kleinwagen vor allem in der eigenen Stadt bzw. im Landkreis unterwegs sind, sind regionale Energieunternehmen auch im Ladekarten Vergleich sehr attraktiv. Anbieter wie SachsenEnergie können in ihren Regionen oft deutlich günstiger als die national oder international agierende Konkurrenz sein. Wenn Sie also zu großen Teilen in der eigenen Region unterwegs sind, lohnt es sich, das Angebot des lokalen Netzbetreibers zu erkunden. Zusätzlich bieten inzwischen viele regionale Energieanbieter deutschlandweites oder sogar EU-weites Roaming an. Für den Ladekarten Vergleich lohnt es sich also immer, das lokale Angebot zu erkunden. 

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Automobilhersteller: Roaming mit gewissen Vorzügen

Was haben Tesla, BMW, Hyundai und Volkswagen gemeinsam? Richtig, sie bieten eigene Ladekarten an. Einige Automobilhersteller haben eigene Bezahlsysteme und Tarife. Bei Porsche beispielsweise gehört die Karte für die ersten drei Jahre serienmäßig dazu. Die Zeiten, in denen es sich mit diesen Systemen aber über eine lange Zeit kostenfrei laden lässt, sind weitestgehend vorbei. Nur bei Tesla erhalten Sie noch einige Modelle mit dem Vorteil des kostenlosen Stroms, und auch das nur an Tesla-Superchargern bzw. bestimmten Ladestationen. Die Preismodelle sind unterschiedlich: Teilweise wird eine Aktivierungsgebühr fällig, manche verlangen monatlich oder jährlich einen Beitrag. Auch beim Ladevorgang sind die Abrechnungsmodelle vielfältig: Von Einmalkosten je Ladevorgang bis zur Abrechnung nach Zeit oder Verbrauch ist alles möglich. Die Preise für eine Kilowattstunde rangieren zwischen 29 und 79 Cent. Daher sind die Tarife der Automobilhersteller für den Ladekarten Vergleich gesondert zu betrachten. Je nach Angebot und eigenem Fahrprofil ist es eine gute Idee, sich mit den Tarifen des Automobilherstellers des eigenen E-Autos zu beschäftigen.

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Ladekarten Vergleich Automobilhersteller
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Ladekarten Vergleich: Welche Ladekarten sind empfehlenswert?

Zwischenfazit: Die Wahl der richtigen Ladekarte und des entsprechenden Systems hängen von einigen Faktoren ab. Für E-Auto-FahrerInnen, die vor allem in der Region unterwegs sind, lohnen sich so gut wie immer die eigenen Stadtwerke. Für längere Fahrten in Deutschland und Europa sollten Sie besonders auf die Roaming Preise achten. Wer viel unterwegs ist, für den/die könnte auch ein Angebot mit Grundgebühr und eventuell sogar eine Lade-Flatrate interessant sein. Ein Beispiel für eine solche Flatrate wäre die Volumenflatrate der Tarife des Anbieters elvah. Je nach Fahrprofil können Sie natürlich auch eine Ladekarte eines regionalen Anbieters mit einer zweiten für den überregionalen oder sogar den Auslandseinsatz kombinieren. Die Anzahl der möglichen Kombinationen ist, wie man im Ladekarten Vergleich sieht, riesig.

Unser Tipp: Die besten Ladekarten 2022:

Der Allrounder:

Die ADAC Ladekarte ist grundsolide. Sie besticht im Ladekarten Vergleich durch konkurrenzfähige Preise von nur 0,42 Euro / kWh an AC-Ladestationen und 0,52 Euro / kWh an DC-Ladestationen. Sind die Ladestationen von EnBW lädt es sich sogar für nur 0,38 Euro / kWh beziehungsweise 0,48 Euro / kWh. Dadurch, dass keine Grundgebühr anfällt, ist es zudem nicht schlimm, wenn das E-Auto auch mal eine Weile stehen bleibt. Laden an den Ionity Ladesäulen ist ebenfalls zu marktüblichen Preisen möglich. Der ADAC als Anbieter genießt durch seine Bekanntheit eine gewisse Verlässlichkeit und Akzeptanz. Die Ladekarte des ADAC ist simpel und stressfrei. Perfekt für alle, die einen Allrounder suchen und ihren Verbrauch nicht bis ins Kleinste optimieren wollen. 

Der Entdecker:

Wenn Sie mit Ihrem E-Auto Europa entdecken wollen, ist der Tarif Drive Highway vom Anbieter Elli der perfekte Begleiter. Zwar fällt die Grundgebühr mit 12,99 Euro im Monat recht hoch aus, das macht der günstige Preis von nur 0,35 Euro / kWh an Ionity Ladestationen allerdings locker wieder wett. Ionity fokussiert sich auf Schnellladestationen entlang Autobahnen in 24 europäischen Ländern. Perfekt, wenn Sie viel unterwegs sind. Die im Ladekarten Vergleich konkurrenzfähigen Preise von 0,37 Euro / kWh an AC-Ladestationen und 0,47 Euro / kWh an DC-Ladestationen können sich ebenfalls sehen lassen. VielfahrerInnen werden mit dieser Ladekarte sicher glücklich!

Der Regionalheld:

Regionale Energieversorger wie SachsenEnergie bieten besonders günstige Tarife an. Privat- und Geschäftskunden können so mit der SachsenEnergie-Ladekarte an fast 600 Ladepunkten in Dresden und Ostsachsen bereits für 0,37 Euro / kWh laden. Anders als bei vielen Anbietern kostet das Schnellladen an DC-Ladestationen exakt das Gleiche. Ein echter Schnäppchentipp. Die Sachsen unterstützen auch die Abrechnung per Smartphone (eine App ist in Arbeit) und sind Teil eines Verbunds mehrerer deutscher Stadtwerke. Für den Erwerb einer Ladekarte von einem regionalen Netzbetreiber müssen Sie keinesfalls auch in der Region wohnen oder dort schon Bestandskunde/-in sein. Kleiner Spartipp für die Menschen, die häufig auf der Durchreise sind.

Ladekarten Vergleich: Die Beste fürs E-Auto!

Wie bezahlt man an einer Stromtankstelle?

Das Bezahlen selbst ist unkompliziert: Ladekarte an die Ladesäule halten, die Bestätigung auf dem Display abwarten und das E-Auto per Ladekabel mit dem Ladepunkt verbinden. Während des Ladevorgangs wird die Menge des geladenen Stroms angezeigt, am Ende die insgesamt geladene Menge. Auf dem Smartphone geht es noch einfacher: Bequem noch im Auto die Ladesäule auswählen, Bestätigung abwarten und dann das Ladekabel anschließen.

 

Die eigentliche Abrechnung findet im Hintergrund statt. Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Tarife und Preismodelle fürs E-Auto-Laden. Grundlegend ist dank Eichrechtskonformität bei öffentlichen Ladesäulen nur noch die Abrechnung nach Verbrauch zulässig. Sie zahlen nur noch den Strom, den Sie tanken, ganz einfach.

 

Mittlerweile werden für „VielladerInnen“ auch Tarife mit einer monatlichen Grundgebühr angeboten, im Gegenzug wird der Preis für die geladene Kilowattstunde reduziert. E-Auto-FahrerInnen, die beispielsweise über 50 Kilowattstunden pro Monat öffentlich laden, können so gegenüber einem Tarif ohne Grundgebühr Geld sparen.

Die Blockiergebühr – Das sollten Sie wissen!

Beim Laden sollten Sie beachten, dass viele Anbieter eine sogenannte Blockiergebühr verlangen. Das bedeutet, dass Sie ab einer bestimmten Standzeit Ihres E-Autos an der Ladesäule zusätzlich zahlen müssen. Bei den meisten AC Ladesäulen ist das nach 4 Stunden, bei DC Ladesäulen schon nach 30 Minuten. Doch warum gibt es die Blockiergebühr eigentlich? Sie soll verhindern, dass Ladesäulen von E-Auto FahrerInnen blockiert werden, obwohl ihr E-Auto schon längst vollgeladen ist. Schließlich handelt es sich bei öffentlichen Ladesäulen explizit nicht um Parkplätze. Für E-Auto-FahrerInnen ist es also sinnvoll, vorab zu überlegen, wie lang das eigene Auto wirklich öffentlich geladen und abgestellt werden muss. Dafür gibt es andere Annehmlichkeiten für E-Auto FahrerInnen. In Dresden kann man mit einem E-Auto beispielsweise 2 Stunden kostenfrei parken.

 

Heute noch selten, in Zukunft jedoch immer wichtiger werden zudem Reservierungsgebühren. Immer intelligentere Fahrzeuge werden den idealen Weg zum Ziel und die bestmögliche Ladestation auf der Strecke bald vor Fahrtantritt berechnen können. Damit dann aber die Ladesäule nicht besetzt ist, können E-Auto-FahrerInnen diese bereits vorab reservieren, um möglichst ohne Wartezeit zum Ziel zu kommen.

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Wo kann ich mein E-Auto kostenlos laden?

Das Laden des eigenen E-Autos ist ein Wachstumsmarkt, nicht ohne Grund beteiligen sich immer mehr Stadtwerke, aber auch branchenfremde Unternehmen daran. Ob Fast-Food-Ketten, Supermärkte oder Baumärkte, viele Geschäfte locken ihre KundInnen mit E-Auto-Parkplätzen mit kostenfreien Lademöglichkeiten. In Chemnitz zum Beispiel Ikea, Kaufland, Lidl und der Neefepark. So klappt es auch manchmal noch, öffentlich kostenfrei zu laden. Teilweise ist die Parkdauer bzw. Ladesäulennutzung jedoch zeitlich beschränkt. Der Ladekarten Vergleich bleibt immens wichtig. Das eigene E-Auto ausschließlich kostenlos zu laden wird für die meisten FahrerInnen unrealistisch sein. Eine weitere Option könnte der Betrieb einer eigenen Photovoltaikanlage sein.

Welche Lade-App ist zu empfehlen?

Neben den Ladekarten werden auch Apps zum Bezahlen an der Ladesäule immer wichtiger. Die Zukunft gehört den mobilen Bezahlmethoden mit dem Smartphone bis zur Smartwatch per NFC (Near Field Communication). Viele, auch branchenfremde Unternehmen, bieten deshalb mittlerweile sogenannte Lade-Apps. Die App hilft dabei zur Ladestation zu navigieren und ermöglicht auch die Freischaltung des Ladevorgangs direkt am Smartphone. Je nach hinterlegter Zahlungsmethode werden die geladenen Kilowattstunden bei Normal- und Schnellladepunkten zu günstigen 0,37 Euro / kWh abgerechnet.

 

Auch andere Roaming-Anbieter wie IONITY, Ladenetz.de oder New Motion bieten eigene Apps, ebenso wie Automobilhersteller. Wenn Sie also bislang eine Ladekarte von einem dieser Anbieter genutzt haben, prüfen Sie einmal, ob mittlerweile nicht auch eine praktische App dafür vorhanden ist. Achten Sie aber auf jeden Fall auf die Funktionalität: Eine Navigation zum Ladepunkt sollte das Mindeste sein, außerdem die Verfügbarkeit sowie ggf. der Preis des voraussichtlichen Ladevorgangs. Das i-Tüpfelchen bildet die Möglichkeit, mehrere Zahlmethoden zu hinterlegen oder eine Routenplanungsfunktion.

Ladekarten Vergleich – Welche Alternativen gibt es?

Neben dem Smartphone wird das Bezahlen mit der eigenen Giro- oder Kreditkarte zunehmend attraktiv, ist es doch unkomplizierter, als noch eine oder zwei Karten mehr in den Geldbeutel zu quetschen. Laut einer Verordnung der Bundesregierung müssen alle ab 1. Juli 2023 neu errichteten Ladepunkte zudem mit einem Lesegerät für gängige Giro- und Kreditkarten ausgestattet sein. Eine Pflicht, auch schon bestehende Ladesäulen aufzurüsten, gibt es allerdings nicht.

 

Die innovative und umweltfreundliche GLS Bank bietet bereits seit mehreren Jahren den Service Giro-e an. Hier können Sie eine Ladeanfrage an der Ladesäule direkt mit Ihrer Giro-Karte per NFC auslösen. Die Abrechnung erfolgt über das eigene Girokonto. Auf dem Kontoauszug ist danach ein Weblink sichtbar, auf dem man den genauen Ladevorgang einsehen kann. Modelle wie diese sind eine tolle Ergänzung und zeigen, wohin es gehen muss: Maximale Flexibilität und größtmöglicher Komfort sind beim Bezahlen an der Ladesäule enorm wichtig!

 

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur hat die zentrale Bedeutung des Bezahlens von Ladevorgängen für die Verbreitung von E-Mobilität bereits erkannt. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur hat deshalb ein Thesenpapier entwickelt, das den Anbietern von Ladesystemen, Bezahlsystemen, Automobilherstellern und Energieunternehmen eine Orientierung bietet, was die E-Auto-FahrerInnen heute und in Zukunft von ihnen erwarten. NutzerInnen möchten mit gewohnten Methoden bezahlen, ohne sich vorher zwingend registrieren zu müssen. Außerdem ist Preistransparenz wichtig: Die Ladenden wünschen sich, dass die Kosten für den Ladevorgang bereits vor dessen Beginn klar kommuniziert werden. Neue Technologien wie „Plug & Charge“ werden das Leben von E-Auto-FahrerInnen in naher Zukunft noch einfacher gestalten: Dann wird der Start des Ladevorgangs automatisiert und direkt vom Auto aus möglich sein, alle Informationen wie Ladedauer oder Preis werden bereits im Auto vorab angezeigt.

Unsere Empfehlung im Ladekarten Vergleich: Sprechen Sie mit Ihrem regionalen Stromanbieter

Das Spektrum an Bezahlsystemen wie Ladekarten und Apps sowie den dazugehörigen Tarifen ist sehr groß. Wir sind uns sicher, dass sich im Laufe der nächsten Jahre die digitalen und flexiblen Varianten durchsetzen werden, die den größten Mehrwert für die KundInnen bieten. Ein Maximum an Transparenz und Komfort ist dabei besonders wichtig. Unser Ladekarten-Vergleich zeigt: Derzeit ist es für die meisten E-Auto-FahrerInnen am sinnvollsten, die Ladekarte des regionalen Stromanbieters bei Bedarf mit dem Angebot eines Anbieters für VielfahrerInnen zu kombinieren.

 

Denn häufig bieten regionale Stromanbieter die günstigsten Preise vor Ort an. Viele unterstützen zudem bestimmte Roaming-Angebote, sodass Sie auch außerhalb Ihres Bundeslands bequem und kostengünstig bezahlen können. Ihr Energieunternehmen „um die Ecke“ kann Sie außerdem am besten dazu beraten, wie Sie zu Hause für günstigen Autostrom sorgen. Die echten ExpertInnen sind also direkt in Ihrer Nähe!

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich gerne an frag@umschalten.de!

Ein Beitrag von Lisa Troeger

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