Ein wichtiges Signal – die Versorgungs­sicherheit

Für jeden Energiedienstleister steht die Lebensqualität der Menschen im Fokus. Das heißt, jederzeit die Versorgung mit Strom, Trinkwasser, Wärmeund Gas sicher zu stellen und zu gewährleisten. Krisensituationen, wie die Corona-Pandemie, erfordern daher Notfallpläne, um mit gezielten Maßnahmen, die Energieversorgung aufrecht zu erhalten.

Die Pandemie-Maßnahmenpläne haben vor allem die stabile und störungsfreie Versorgung im gesamten Versorgungs- bzw. Stadtgebiet zum Ziel. Dazu werden Hygienemaßnahmen verstärkt, Mitarbeiter sensibilisiert und eine Kernmannschaft aufgestellt, die die tägliche Absicherung gewährleistet.

Zur Bewältigung der besonderen Lage verfolgt und bewertet ein Krisenstab sämtliche Entwicklungen, um dann schnell reagieren zu können. Denn hinter aller Digitalisierung der Geschäftsprozesse sitzen Menschen, die mit Taten und Denken alles am Laufen halten. Zudem schaffen besonderer Kundenservice und verstärkte Kundenkommunikation Vertrauen. Das gesamte Gelingen des Krisenmanagements ist das Fundament der Energieversorger, ständige Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Handel und Industrie sind abhängig von einer stabilen Energieversorgung. Denn sie ist eine Grundvoraussetzung für das wirtschaftliche Wachstum. In der Arbeit der Bundesnetzagentur nimmt daher die Versorgungssicherheit einen hohen Stellenwert ein.

Die Grafik zeigt alle Aspekte auf, die dabei eine Rolle spielen. Auf der Webseite der Bundesnetzagentur ist nachzulesen, welche Maßnahmen notwendig sind, um eine hohe Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten.

Aspekte der Versorgungssicherheit - umschalten.de

Krisensicherung – Hilfsprogramme für Unternehmen in Sachsen

Energiedienstleister stehen in der Verantwortung. Die Bewältigung jeder Krise geht mit Herausforderungen einher, um Wirtschaftlichkeit zu bewahren. Auch Unternehmen anderer Branchen müssen mit Maßnahmen reagieren, um ihren Kunden mit Krisensicherung zu begegnen und das eigene Fortbestehen abzufedern. Die Regierungen der Bund und Länder haben auf diese existenziellen Bedarfe reagiert und verschiedene Hilfeprogramme auf den Weg gebracht. Zudem können auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ständig aktuelle Informationen eingeholt werden. Hier eine Übersicht zu den derzeitigen Hilfsprogrammen für Sachsen:

HilfsprogrammInstitutionUnternehmensgrößen
Soforthilfe-Zuschuss BundSächsische Aufbaubank Dresden (SAB)Solo-Selbständige, Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, kleine Unternehmen mit bis zu 10,0 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent) mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen
Sachsen hilft sofortSächsische Aufbaubank Dresden (SAB)Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, mit einem Jahresumsatz bis zu einer Million Euro im Haupterwerb
Größere Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Sachsen mit bis zu 100 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) und mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 über einer Million Euro
Soforthilfe-Darlehen SMEKULSächsische Aufbaubank Dresden (SAB)Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Landwirtschaft, der Fischerei und Aquakultur und der Forstwirtschaft sowie KMU der Verarbeitung und Vermarktung von Anhang I Produkten.
*A.d.R zum 20.04.20 noch keine Antragsformulare online
Maßnahmen für Kredite zur Überbrückung der Corona-KriseBürgschaftsbank Sachsenkleine und mittlere Unternehmen
KfW-Corona-HilfeKfWUnternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler
Entschädigungszahlungen vor dem Hintergrund des Corona-Virus

Landesdirektion SachsenUnternehmen und Selbstständige

Fazit: Mit Krisenmanagement und Kundenbindung bewahrt die Versorgungsbranche Unternehmen vor dem Stillstand

Ein umsichtiges Krisenmanagement, ständiger Informationsfluss sowie alternative Kommunikationsmöglichkeiten untermauern, dass die Versorgungssicherheit mit Strom, Trinkwasser, Wärme und Gas auch in Ausnahmesituationen oberste Priorität hat. Denn Energie ist eine Grundvoraussetzung für jedes Unternehmen, nicht still zu stehen und handlungsfähig zu sein. Die eingesetzten Krisenstäbe sind sich dieser großen Verantwortung bewusst.

Bestehende, digitale Kundenbindungsinstrumente zur Kommunikation erleben in diesen Zeiten dabei einen ganz besonderen Stellenwert. Erstens, weil sie die Notfallmaßnahmen für den laufenden Geschäftsbetrieb bestens unterstützen und auch zur Versorgungssicherheit gehören. Zweitens, weil sie den Kunden darin bestätigen, mit dem jeweiligen Energieversorger eine gute Wahl in Sachen Fortschrittlichkeit und Krisensicherheit getroffen zu haben.

Auch DREWAG und ENSO sind mit einem Krisenstab für alle Notfälle, wie aktuell während der Corona-Pandemie, gerüstet. Somit ist die Versorgung aller Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser zu jeder Zeit abgesichert.