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Robotron – E-Mobility und das Energiemanagement der Zukunft

Beitragsbild Robotron

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, E-Mobility in Ihren betriebseigenen Fuhrpark zu integrieren, sind Sie bei dem folgenden Praxisbeispiel goldrichtig.

Robotron ist ein Name, der wie kaum ein anderer für Innovation steht. Als absolutes Leuchtturmunternehmen aus Sachsen verbinden sie dies mit Tradition und einem Fokus auf Nachhaltigkeit. Dazu gehört selbstverständlich auch Elektromobilität. Wir durften die Robotron Datenbank-Software GmbH besuchen und das Modellprojekt „SMART Campus“ kennenlernen. Es wird spannend werden zu sehen, wie Robotron zur Entwicklung der Elektromobilität beiträgt und gleichzeitig die Praktikabilität von E-Autos testet. Als Gesprächspartner standen uns der Geschäftsführer Ulf Heinemann, der Experte für den Bereich Messwesen/Smart Energy Dr. Christian Hofmann und Fuhrparkmanager Ronny Knechtel für unsere Fragen zur Seite. Vielleicht sehen wir in diesem Praxisbeispiel die Blaupause für das kluge Energiemanagement der Zukunft.

Werfen Sie als Unternehmer einen Blick auf eine Möglichkeit, wie Sie in Zukunft E-Mobility möglichst effektiv in Ihren betriebseigenen Fuhrpark integrieren können und welch essenzieller Bestandteil E-Mobility in Zukunft für wirtschaftliches Energiemanagement sein wird. Alle Details dazu und das vollständige Interview mit den Experten finden Sie am Ende des Artikels in unserem Video.

Tradition verpflichtet, und das nicht erst seit gestern!

Das Unternehmen kann auf eine lange Historie zurückblicken. Während Robotron in Zeiten der DDR noch alles vom beheizten Hausschuh bis zum Großrechner baute, hat sich 1990 der Fachbereich Datenbankentwicklung der Softwareentwicklung selbstständig gemacht, um sich ganz auf Datenbankexpertise konzentrieren zu können. Eine Kompetenz, die das Unternehmen auch heute noch definiert. Robotron agiert mittlerweile lange nicht mehr nur regional, sondern ist weltweit bekannt, oder wie Herr Heinemann so schön sagt: „Wenn man eine gute Idee hat, dann liegt es natürlich nahe, die auch in andere Regionen zu projizieren […]“. In Zusammenarbeit mit SachsenEnergie, damals noch unter dem Namen Dresdner Stadtwerke (DREWAG), hat Robotron ein Energiedatenmanagementsystem der ersten Stunde entworfen und sich aus diesem Thema heraus mit Energiewirtschaft beschäftigt. Heutzutage bedeutet das auch unweigerlich eine Auseinandersetzung mit Elektromobilität. Dabei geht es allerdings explizit nicht nur um die Umstellung des eigenen Fuhrparks, sondern auch darum, wie die dafür benötigte Energie sinnvoll produziert, zur Verfügung gestellt und intelligent bewirtschaftet werden kann. Als Spezialist Energiemanagement und IoT ist Robotron prädestiniert dafür, die Vision des Energiesystems der Zukunft umsetzbar zu machen.

Die Eröffnung auf der Heidelberger Straße 1996
Die Eröffnung des Gebäudes auf der Heidelberger Straße 1996
Das Gebäude auf der Heidelberger Straße 1996
Das fertige Gebäude auf der Heidelberger Straße 1996
Das Gebäude auf der St. Petersburger 1990
Das Robotron Gebäude auf der St. Petersburger 1990

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Was genau ist der Smart Campus?

Das Ziel des SMART Campus ist ganz einfach: Eine Energieoptimierung zu erreichen, bei der der Verbrauch der eigenerzeugten Energie maximiert und der Bezug von Strom aus dem Netz minimiert wird. Klingt simpel, doch um das wirklich effektiv in der Realität umzusetzen, ist ein komplexes Zusammenspiel von vielen einzelnen Komponenten von Nöten. Um dieses Zusammenspiel effizient zu steuern, bietet Robotron eine Softwarelösung für kluges Energiemanagement im Smart Grid. Vorstellen kann man sich das Ganze als einen modularen Aufbau aus regenerativen Energiequellen wie beispielsweise einer Photovoltaikanlage, flexiblen Erzeugungsanlagen und hochverfügbaren Speichersystemen. Auch E-Mobilität und dessen Verwender sind hier Teil der Anlage. Die Vernetzung der einzelnen Komponenten erlaubt es, auf Engpässe zu reagieren, die Stromerzeugung automatisiert zu steuern und in Echtzeit an den Bedarf anzupassen. In Zukunft soll auch bidirektionales Laden integriert werden können. Das Ergebnis? Kosteneffizienz, Flexibilität, Ladezeitoptimierung für Elektromobilität, Lastmanagement und Netzdienlichkeit.

„Wir haben den Robotron Smart Campus als praktisches Beispiel eines Smart Grids aufgebaut mit der Integration einer intelligenten Steuerung einer Ladeinfrastruktur für die E-Fahrzeuge von Robotron.“

Ulf Heinemann

Der Smart Campus von Robotron
Der Smart Campus von Robotron

Elektrifizierung des Fuhrparks – uneingeschränkt empfehlenswert?

Der elektrische Fuhrpark von Robotron besteht zurzeit aus vier Plug-in Hybriden, einem reinen Elektrofahrzeug und einem weiteren, das momentan noch in Bestellung ist. Dabei war laut Fuhrparkmanager Ronny Knechtel vor allem die realistische Reichweite der Fahrzeuge wichtig. Die eigenen Geschäftsstellen sollten bei allen Wetterbedingungen ohne zusätzliche Ladeunterbrechung erreichbar sein. Das reine Elektrofahrzeug ist für den Nahverkehr eingeplant, während die Plug-in Hybride auch auf längeren Strecken eingesetzt werden können. Es ist eben nach wie vor essenziell, eine Analyse des eigenen Fahrprofils zu erstellen, um die richtige Wahl bei der eigenen Mobilitätslösung zu treffen.

 

„In der Nahstrecke bei kurzen Zyklen von Fahrten ist die Elektromobilität sehr gut einsetzbar. Bei Langstrecken da haben wir noch derartige Herausforderungen, dass es aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus nicht zu empfehlen ist.“

Ulf Heinemann

Herausforderungen gab es bei der Umstellung allerdings auch. Das zur Verfügung stellen der notwendigen Ladeinfrastruktur und entsprechende Ladekarten zum einen aber auch bei Kollegen Überzeugung zu leisten, doch mal ein entsprechendes Elektrofahrzeug zu konfigurieren. Auch die Organisation der entsprechenden Fördermittel ist nicht mal eben schnell nebenbei erledigt.

Umschalten.de hält Sie beim Thema Förderungen immer auf dem neusten Stand.

Für die Zukunft wünscht sich Herr Knechtel mehr Anreize für Privatpersonen, sich auch zu Hause die entsprechende Ladeinfrastruktur aufzubauen und eine deutlich erhöhte Reichweite der Fahrzeuge. Das soll den Nutzen der Elektrofahrzeuge für die eigene Forschung am SMART Campus allerdings nicht schmälern. Besonders die Ladeinfrastruktur als Verbraucher der Energie im Smart Grid ist essenziell, um das Thema dynamisches Lastenmanagement angehen zu können.


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FAZIT

Dass Elektromobilität immer weitergedacht und in Zukunft fester Bestandteil jedes Arbeitsalltags sein wird, überrascht mittlerweile niemanden mehr. Die weitere Integration der betriebseigenen E-Mobility-Lösung in das komplette Energiemanagement ist allerdings ein wahrlich innovativer und zukunftsträchtiger Weg. Forschung und selbst gelebte Praxis hängen eng zusammen, so auch hier in Sachsen. Robotron setzt dabei, genau wie sie es schon immer aus langer Tradition taten, auf Nachhaltigkeit. Auch in Zukunft wird die eigens auferlegte Verpflichtung dazu hochgehalten, sogar an ein Zuhause für Bienen auf dem Dach wurde gedacht. Auch als Unternehmer ist es wichtig, immer einen Schritt weiter zu denken und sich nicht auf dem Naheliegenden auszuruhen.

Wenn Sie jetzt neugierig auf Elektromobilität sind und den ersten Schritt machen wollen, dann unterstützen wir Sie gern. Schreiben Sie uns einfach an frag@umschalten.de!

https://www.youtube.com/watch?v=KACxTbyD_R8