E-Bike-Leasing für Mitarbeitende bei KSG – Auf zwei Rädern elektrisch durchs Erzgebirge!

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Lesedauer: 5 Minuten
Titelbild E-Bike-Leasing für Mitarbeitende bei KSG

 

E-Bike-Leasing für Mitarbeitende wird inzwischen von sehr vielen unterschiedlichen Onlineportalen angeboten. Kein Wunder, schließlich erfreuen sie sich sehr großer Beliebtheit. Wenn Sie wissen wollen, warum E-Bike-Leasing sowohl für Unternehmen als auch für die Mitarbeitenden eine tolle Sache ist, sind Sie bei diesem Praxisbeispiel goldrichtig!

Inhaltsverzeichnis

Die KSG Group ist ein führender Hersteller von hochwertigen Leiterplatten in Europa. Dabei bedienen sie alles von der Großserie bis hin zum Einzelmuster. Zur Unternehmensgruppe gehören rund 1.000 Mitarbeitende an den beiden Werken in Gornsdorf im Erzgebirge und Gars am Kamp in Österreich. Beide verbinden der extrem hohe Qualitätsanspruch und ausgefeiltes Co-Engineering für sichere Zukunftsprodukte. KSG ist ein Technologieführer und spielt eine große Rolle bei der Gestaltung der Zukunft. Kein Wunder also, dass die Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sind. Da dieses Mindset auch von den Mitarbeitenden geteilt wird, ist es kaum eine Überraschung, dass das Angebot über das Unternehmen ein E-Bike zu leasen so gut angenommen wird. Umschalten.de durfte bei KSG hinter die Kulissen blicken und aus erster Hand erfahren, was das Unternehmen bei der Implementierung von über 50 E-Bikes in den eigenen Fuhrpark beachtet hat, was die Vorteile des Projekts sind und warum auch Sie ein E-Bike fahren sollten!

KSG Leiterplatten – Das Fundament für die Technologie von morgen!

Wo stecken Leiterplatten eigentlich drin? In so ziemlich allen elektronischen Geräten, die Sie sich vorstellen können. Die KSG entwickelt gemeinsam mit ihren Kunden individuelle Lösungen und ist so besonders für Projekte in Richtung Zukunftstechnologie interessant. Wussten Sie zum Beispiel, dass eine Leiterplatte von KSG aus dem Erzgebirge als wichtiges Teil des Mars Rover „Ingenuity“ bis auf den Mars geflogen ist? Ein Symbol für die Qualitätsansprüche, die an KSG-Produkte gestellt werden. Kunden aus Automobilindustrie, Medizintechnik und Industrieelektronik vertrauen auf die Leiterplatten aus Sachsen. Die Geschäftsführerin Margret Gleiniger ist besonders stolz darauf, dass Ihre Leiterplatten bei vielen Kunden das Fundament für innovative Projekte zu den Themen Nachhaltigkeit und Elektromobilität sind.

Margrit Kleininger
Margret Gleiniger: „Das Thema Elektromobilität ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“

Warum eigentlich ein E-Bike?

Um das herauszufinden, haben wir mit Robert Jungk, Leiter Operations bei KSG und leidenschaftlicher E-Biker gesprochen. Den gesundheitlichen Aspekt hält er für einen der wichtigsten. Besonders Menschen, die noch nicht regelmäßig längere Strecken per Rad zurücklegen, können mit einem E-Bike ihre Reichweiten erhöhen und so richtig Spaß beim Erkunden der umliegenden Natur haben. Natürlich sind auch die Faktoren Flexibilität und Nachhaltigkeit wichtig. Wenn es der Arbeitsweg zulässt, kann man mit dem E-Bike entspannt und flexibel unterwegs sein. Dass man dabei das eigene Auto stehen lassen und etwas für die Umwelt tun kann, macht es zusätzlich attraktiv. Robert Jungk fordert sein E-Bike regelmäßig auf anspruchsvollen Freizeittouren über Stock und Stein durch das Erzgebirge. Die Freizeitnutzung ist für ihn in jedem Fall ein echtes Highlight. Noch mehr über das Thema E-Bikes können Sie übrigens in unserem Artikel E-Bike Leasing für Privatpersonen herausfinden.  

Mitarbeiter KSG auf E-Bike

Was erhofft sich Geschäftsführerin Margret Gleiniger von E-Bikes? „Dass die Mitarbeitenden, die bisher vielleicht nicht auf dem Fahrrad saßen, sich aufs Fahrrad setzen und damit zur Arbeit kommen und ihr Auto auch mal stehen lassen können. Aber auch, dass sie es in der Freizeit nutzen, mehr in der Natur sind und so einen Beitrag zur eigenen Gesundheit leisten.“

E-Bikes – Der erste Schritt zur Elektrifizierung des Fuhrparks

Bei KSG umfasst Elektromobilität im eigenen Fuhrpark momentan einen VW e-Up und über 50 E-Bikes. Tendenz bei beidem steigend. Die E-Bikes waren ein unkomplizierter erster Schritt in Richtung Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks. Geschäftsführerin Margret Gleiniger würde anderen Unternehmen diesen Schritt definitiv empfehlen. Wenn man bedenkt, dass die Mitarbeitenden bei KSG regelmäßig Arbeitswege von bis zu 20 km mit dem E-Bike zurücklegen, kann man grob überschlagen, was für einen großen Schritt allein die E-Bikes in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität bedeuten. Laut JobRad-Klimarechner wäre das bei 50 E-Bike Fahrern, die im Schnitt einen Arbeitsweg von 10 km zurücklegen und über das Jahr gerechnet im Durchschnitt zweimal pro Woche das E-Bike anstatt des Autos nehmen eine CO2-Reduktion um 13.818 Kilogramm. Um das zu kompensieren, müssten 1.105 Bäume gepflanzt werden. Nicht schlecht! Der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Autos ist recht unkompliziert. Der Aufwand ist bei E-Bikes trotzdem nochmals deutlich geringer. Ein Fahrradständer und etwas Kapazität in der Buchhaltung für die Abwicklung der Leasingverträge – mehr bedarf es nicht.

Auch für die Mitarbeitenden hält sich der Aufwand für ihr E-Bike in Grenzen. Interessierte Mitarbeitende bekommen bei KSG einen Code, mit dem sie zu einem Fahrradhändler ihrer Wahl gehen können. Nach der Fachberatung können Sie sich unkompliziert ihr Wunschrad aussuchen.

 

Thomas Hojenski, Leiter Betriebstechnik: „Wir beobachten das Thema Elektromobilität sehr aufmerksam. Wir überprüfen die Erweiterung unseres Fuhrparks in Bezug auf Elektrofahrzeuge und planen auch die Erweiterung unserer Ladeinfrastruktur.“

Der Weg zum E-Bike-Leasing für Mitarbeitende in Ihrem Unternehmen!

Wie der Anbieter Bikeleasing sehr schön in seinem Arbeitgeberhandbuch beschreibt, ist der Weg zur Umsetzung eines E-Bike-Leasings für Mitarbeitende ganz einfach. Zu Beginn ist ein einmaliger Aufwand zur Einführung des Mitarbeiterleasings nötig. Bikeleasing schätzt den Zeitaufwand auf 2-5 Werktage und beruft sich dabei auf Erfahrungswerte. In dieser Zeit werden Rahmenleasing- und Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Anschließend werden die Mitarbeitenden über das E-Bike-Leasing informiert und erhalten den Firmencode, mit dem sie zum Händler ihres Vertrauens fahren können. Wenn das Angebot genutzt wird, erhält die Personalabteilung anschließend die Aufforderung, den Überlassungsvertrag zu überprüfen und freizugeben. Der letzte Schritt ist dann nur noch die Anpassung zur Gehaltsumwandlung in der Lohnbuchhaltung.

E-Bike-Leasing: Lohnt es sich auch finanziell?

Darüber, ob sich ein E-Bike-Leasing für Mitarbeitende auch finanziell lohnt, lässt sich nur schwer eine definitive Aussage treffen. Dazu sind die einzelnen Fälle viel zu individuell. Jeder Mensch, der mit dem Gedanken spielt, ein E-Bike über den Arbeitgeber zu leasen, findet online in jedem Fall diverse Rechner. Diese Rechner erleichtern einem den Überblick und geben eine erste Einschätzung darüber, wie viel man sparen kann. Das Ergebnis sollte man nicht unreflektiert akzeptieren. ver.di kritisieren das ausgewiesene Sparpotenzial in den Onlinerechnern und sieht E-Bike-Leasing für ArbeitnehmerInnen meist als Nullsummenspiel. Durch die Gehaltsumwandlung zahlt man nämlich auch weniger in die Sozialversicherung ein, was sich wiederum auf Krankengeld, Arbeitslosengeld und die Rentenkasse auswirkt. Fest steht aber, dass E-Bikes genau wie E-Auto Dienstwagen nur mit 0,25 % besteuert werden.

 

Ob es sich für Ihre individuelle Situation lohnt, prüfen Sie also am besten selbst.

Infografik E-Bike Leasing für Mitarbeitende

Elektromobilität: Wie geht es für KSG weiter?

Margret Gleiniger fährt selbst noch kein E-Auto, da für ihre Einsatzzwecke die Ladeinfrastruktur in der Region noch nicht ausreichend ausgebaut ist. Auch eine größere Reichweite führt Sie wegen den regelmäßigen längeren Dienstfahrten als großen Wunsch für die Zukunft an. Auf die weitere Entwicklung blickt sie voll positiver Erwartung. Sie rechnet damit, dass ihre Kritikpunkte bis zur Anschaffung ihres nächsten Fahrzeugs aus der Welt geschafft sind und plant dann fest auf ein E-Auto umzusteigen. Ähnlich sieht es beim Fuhrpark von KSG aus. Man beobachtet die Entwicklungen im Feld der Elektromobilität sehr aufmerksam. Dank eigener Fuhrparkanalyse und genauem Eruieren der Anforderungen der eigenen Mitarbeitenden ist man bereits heute bestens vorbereitet. Die betriebseigene Ladeinfrastruktur soll für die Mitarbeitenden ebenfalls ausgebaut werden. Der große Wandel hin zur Elektromobilität ist bei KSG also voll im Gange!

Wenn Sie sich für noch mehr Praxisbeispiele von Unternehmen zum Thema Elektromobilität interessieren, empfehlen wir Ihnen Robotron und das Energiemanagement der Zukunft!

Für alle weiteren Fragen melden Sie sich gerne bei uns über frag@umschalten.de!

Ein Beitrag von Eric Wegner

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