CLEVER­SHUTTLE IN DRESDEN UND LEIPZIG: SO LÄUFT’S FÜR DEN EMISSIONS­FREIEN FAHR­ANBIETER

Bewährungsprobe für das Start-up „Clevershuttle“ in Sachsen: Seit einem Jahr sind die Berliner Ridepooling-Anbieter auch in Dresden am Markt, in Leipzig bereits seit 2016. Vor welchen Herausforderungen standen die Anbieter emissionsfreier Taxifahrten seitdem? Gibt es Besonderheiten im Bundesland Sachsen? Wir haben exklusiv mit CEO und Gründer Bruno Ginnuth darüber gesprochen, wie man dutzende Elektro-Taxis gleichzeitig lädt und welchen Nutzen auch KMU von Ridepooling haben können.

Clevershuttle Leipzig und Dresden: Die App, die ein nachhaltiges Fahren von A nach B ermöglicht

Mobilitätswende, Nachhaltigkeit, Elektromobilität – immer mehr Unternehmen suchen nach Businessmodellen, die die Schonung von Ressourcen und das Bedürfnis nach einem „ökologischen Gewissen“ mit Umsatz und Gewinn in Einklang bringen. Clevershuttle ist ein erfolgreiches Start-up im Mobilitätsbereich: Knapp 3,5 Mio. Gäste haben den Ridepooling-Anbieter bereits genutzt. Die Idee: Statt das jeder Gast einzeln gefahren wird, werden Mitfahrer mit ähnlichen Routen mitgenommen. Durch einen kleinen Umweg und eine etwas längere Fahrtzeit lassen sich so die Fahrtpreise pro Kopf im Vergleich zu einer Taxifahrt fast halbieren. Dank der Elektro- und Wasserstoff-Fahrzeuge haben die Clevershuttle-Fahrer seit Unternehmensbeginn knapp 2.800 Tonnen CO2 eingespart.

Seit letztem Jahr ist Clevershuttle auch in Dresden aktiv, wir haben auf umschalten.de darüber berichtet. Das komplette Video-Interview mit Geschäftsführer Bruno Ginnuth finden Sie am Ende des Artikels.

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Clevershuttle: So funktioniert’s in Dresden und Leipzig

Was bedeutet „Ridepooling“ genau? Ridepooling bedeutet, dass über eine App und einen Algorithmus Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen hergestellt werden. Ein Fahrzeug von Clevershuttle kann in Leipzig und Dresden ganz einfach per Smartphone gebucht werden. Über die App erfahren die Fahrgäste vorher bereits, wie hoch der Preis sein wird, wo sich der Fahrer aktuell befindet und wann er am Abholort ankommt. Die Bezahlung funktioniert dann ganz unkompliziert via Paypal, Kreditkarte oder auf Wunsch auch in Bar.

Infografik Clevershuttle Funktionsweise

Clevershuttle hat gegenüber anderen Anbietern wie Uber oder Free Now (früher Mytaxi) auch handfeste Vorteile. CEO Ginnuth erklärt: „Anders als andere Dienstleister sind wir garantiert vollelektrisch und lokal emissionsfrei unterwegs. Wir nutzen nur ausgebildete Fahrer und lasten unsere Fahrzeuge bestmöglich aus, um Ressourcen zu sparen.“

Lohnt sich Clevershuttle auch für KMU?

Nicht nur die Preise und somit die niedrigen Kosten machen Clevershuttle in Dresden und Leipzig zu einem attraktiven Angebot für berufliche Wege innerhalb der Stadt. „Auch kleine und mittelständische Unternehmen sollten Mobilitätsdienstleistungen heute umfassend denken“, erklärt der Gründer im Interview. Neben Carsharing ist auch das Angebot von Clevershuttle – das sogenannte Ridepooling – ein attraktives Angebot, denn „keinem Unternehmen sollte es egal sein, ob ein Mitarbeiter emissionsfrei von A nach B kommt.“ Zudem empfiehlt der Gründer, eigene Elektrofahrzeuge anzuschaffen. Neben batterieelektrischen Fahrzeugen nutzt Clevershuttle auch Autos mit Wasserstoff-Antrieb. In Dresden sollen noch in 2020 die ersten wasserstoffelektrischen Fahrzeuge rollen. Durch die immer großzügigeren Betriebszeiten in Dresden und Leipzig kann das Angebot mittlerweile fast 24/7 genutzt werden.

Wie organisiert Clevershuttle die komplexen Anforderungen ans Lademanagement?

Jeder, der sich schon einmal mit Elektroautos und der Ladedauer beschäftigt hat, kommt früher oder später auf die Frage, wie Clevershuttle bspw. in Leipzig 64 Fahrzeuge so lädt, dass keine teuren Wartezeiten entstehen. Hier steckt das Herz der Software-Entwickler und Mathematiker hinter Clevershuttle: Ein intelligenter Algorithmus erfasst in Echtzeit alle wichtigen Informationen wie den Ladestand der Fahrzeuge, Schicht- und Pausenzeit der Fahrer sowie die erwartete Ladedauer und bringt diese in Einklang. So steht das Fahrzeug nie, wenn es nicht auch stehen soll – die vermeintlichen Nachteile der Elektromobilität sind hier also obsolet. Für die Ladeinfrastruktur baut Clevershuttle zudem entweder eigene Ladesäulen auf oder nutzt bestehende Strukturen und Erfahrungen. In Dresden kooperiert das Start-up mit DREWAG und ENSO und nutzt die Expertise der E-Mobilitätsexperten.

Fazit und Video-Interview: Mit Clevershuttle Kosten sparen und fast immer bequem unterwegs

Wer in den beiden sächsischen Großstädten Dresden und Leipzig garantiert elektrisch und emissionsfrei unterwegs sein will, nimmt Clevershuttle. Im Video beantwortet CEO und Gründer Bruno Ginnuth die wichtigsten Fragen nach einem Jahr seit dem Marktstart in Dresden:

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